13. Jenaer Töpfermarkt am 24. und 25. Juli
70 Teilnehmer aus fast allen Bundesländern und zwei Töpfer aus dem Ausland präsentieren ihre Produkte auf dem Marktplatz
Schon mal ein Vorgefühl auf die Töpferwaren gaben Töpferin Uta Mill, Petra Müller und Ragnvald Leonhardt aus der Ateliergemeinschaft "Stückwerk" und Marktmeister Oliver Klinke. Foto: Glasser
„Der Töpfermarkt entwickelt sich in Richtung Erlebnismarkt“, sagte Marktmeister Oliver Klinke. Es gibt eine Vielzahl von Vorführungen rund um die Töpferkunst. Und speziell für die kleinen Besucher des Marktes gibt es Kinderstände mit verschiedenen Angeboten. An einem der Stände könnten Keramikgefäße getöpfert werden, an einem anderen Kasperköpfe und schließlich könnten sich die Kinder auch ausprobieren beim Bemalen und Glasieren,
Uta Mill aus Zwätzen, die mit Gebrauchsgeschirr auf dem Markt sein wird, sagte: „Ich habe an Märkten in verschiedenen Bundesländern teilgenommen und überall gehört, dass der Jenaer Töpfermarkt einen sehr guten Ruf hat. Er ist sehr begehrt bei den Kollegen.“ Das zeigte sich auch darin, dass Oliver Klinke aus mehr als 120 Bewerbern auszuwählen hatte. Denn für mehr als 70 Teilnehmer reicht der Platz in Jenas „Guter Stube“ nicht. Die 70 Teilnehmer aber bieten eine ausgewogene Mischung aus traditioneller Gebrauchskeramik, modernen Wohnaccessoires bis hin zu Sammlerstücken. Und passend zum alten Handwerk werden die Mittelalterkünstler „Lanz-Leut“ und „Schurkenstreich“ die Besucher mit Musik, Tanz und Gesang unterhalten.
