Um diese Frage beantworten zu können, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.
Die Schamlosigkeit der Lüge ist zurück in der Welt. Egal ob in Diktaturen oder Demokratien: die offenkundige Verdrehung der Wahrheit, die hartnäckige Verbreitung „alternativer Fakten“, die schiere Leugnung von Tatsachen – kurz: die Lüge – hat Konjunktur. Es lohnt sich daher ein Blick in den Essay „Lüge als Staatsprinzip“ von Bruno Frank (1939) – einer schonungslosen Abrechnung mit den Lügengebäuden der Nationalsozialisten. Erscheinen konnte das Buch nun endlich im Verlag Das Kulturelle Gedächtnis.
Tobias Roth, einer der beiden Herausgeber, liest Passagen und stellt diesen außergewöhnlichen Archivfund genauer vor.
Anschließend diskutieren wir über den historischen Kontext und die Bedeutung des Textes. Vor allem aber auch darüber, was sich daraus über die Macht der Lüge heute lernen lässt und was man dagegen tun kann?
Bringen Sie Ihre Vorschläge mit und diskutieren Sie uns.
Begrüßung: Dr. Andreas Braune
Vortrag und Lesung: Mitherausgeber Tobias Roth
Podium: Dr. Tobias Roth, Prof. Dr. Franka Maubach, Prof. Dr. Michael Dreyer,
Moderation: Dr. Jörg Hebenstreit
Eine gemeinsame Veranstaltung des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, dem KomRex - Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Villa Rosenthal Jena.
Veranstaltungsort
Villa Rosenthal Jena
Mälzerstraße 11
07745 Jena
Veranstalter
Villa Rosenthal Jena