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JenaKultur
Ein Eigenbetrieb der Stadt Jena
Knebelstraße 10
07743 Jena

Personal / Organisation
Yvonne Abraham
Knebelstraße 10
07743 Jena
Tel. +49 3641 49-8025
Fax +49 3641 49-8005
jenakultur-bewerbungen@jena.de

Werkleitung

Jonas Zipf (Werkleiter)
Carsten Müller
Thomas Vogl

Teamleiter der Stadtteilbibliothek Lobeda (m/w/d)

Stadtteilbibliothek Lobeda  ©JenaKultur, C. Häcker
Stadtansicht von Jena  ©JenaKultur, C. Häcker

Für die Ernst-Abbe-Bücherei suchen wir zum 01.09.2019 einen Teamleiter der Stadtteilbibliothek Lobeda (m/w/d).

Ihr Aufgabengebiet:

Im größten Stadtteil von Jena, Lobeda, ist die Stadtteilbibliothek eine sehr wichtige und bekannte Freizeiteinrichtung mit ca. 66.500 Besuchern und über 60 Veranstaltungen pro Jahr. Mit ihrem Feeling für den aktuellen Zeitgeist, ihrer fröhlichen Ausstrahlung und ihrem achtungsvollen Begegnen der verschiedenen Nutzergruppen gestalten Sie aktiv die aktuellen Angebote sowohl im Medien- als auch Veranstaltungsbereich. Sie entwickeln dabei den nutzerorientieren Beratungs- und Ausleihdienst weiter und führen eigenständig Veranstaltungen insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie Bibliotheksführungen durch.

Ihnen obliegt dabei die Leitung, inkl. der Mitarbeiterführung für drei Mitarbeiter sowie die Konzipierung und Weiterentwicklung der Stadtteilbibliothek. Sie sind dabei verantwortlich für den Bestandsaufbau, die Öffentlichkeitsarbeit und tragen die Budgetverantwortung.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Studium in der Fachrichtung Bibliotheks- und Informationsmanagement bzw. ein vergleichbarer Studienabschluss
  • mindestens zweijährige Berufserfahrung in einer Bibliothek im Bildungs- oder Kulturbereich
  • Führungs- und Sozialkompetenz sowie moderne Medienkompetenz
  • öffnungszeiten- und dienstleistungsorientierte Arbeitsweise und Freude am Umgang mit den Nutzern
  • Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement und im Marketing
  • anwendungsbereite und sichere Kenntnisse in der Anwendung fachspezifischer Software (wünschenswert BIBDIA)

Unser Angebot an Sie:

  • Vergütung nach Entgeltgruppe 9c TVöD in Vollzeit
  • Vollzeitbeschäftigung (40 Wochenstunden), Arbeitszeiten in Abhängigkeit der Öffnungszeiten der Stadtteilbibliothek Lobeda
  • eine interessante und verantwortungsvolle Leitungsstelle mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten
  • Weiterentwicklung der nutzerorientierten Tätigkeiten in der Bibliothek mit der Möglichkeit zur Entfaltung von neuen Angeboten und vielfältigen Gelegenheiten zur persönlichen Weiterentwicklung
  • aktive Mitgestaltung und Einbindung in den Bereich der kulturellen Bildung im Eigenbetrieb JenaKultur und der Stadt Jena

Sind Sie an dieser herausfordernden und neuen Aufgabe in einer modern denkenden und agierenden Bibliothek interessiert? Dann senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 02.05.2019 per E-Mail als PDF-Dokument an: jenakultur-bewerbungen@jena.de

Postanschrift: JenaKultur, Personal/Organisation, Knebelstraße 10, 07743 Jena

Die Stadt Jena engagiert sich für Chancengleichheit.
Wir begrüßen Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.

Weiterführende Informationen

JenaNaturParadies ©Quelle: JenaKultur, A. Hub

Wissenschaftszentrum, Hightechstandort, Kulturhochburg, Studentenparadies – all dies ist die Stadt Jena, die eingebettet in eine malerische Landschaft mit südländisch anmutendem Flair, reizvoller Umgebung aus Muschelkalkhängen und Orchideenvielfalt seit langem für kulturhistorisch und botanisch-geologisch Interessierte als beliebtes Reiseziel gilt.

Seit Gründung der Universität im Jahre 1558 ist Jena ein berühmter Studienort Deutschlands und bietet Studium und Lehre für bedeutende Persönlichkeiten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlangte die Alma Mater Jenensis sogar internationale Anziehungskraft. Dies verdankt sich besonders dem Wirken Goethes als Minister in herzoglichen Diensten. Er selbst fand in Jena die innere Ruhe und äußeren Bedingungen für sein dichterisches und naturwissenschaftliches Schaffen. Die Goethe-Gedenkstätte am Botanischen Garten dokumentiert das Wirken des Dichters, Staatsmanns und Naturwissenschaftlers, mittels dessen Anregungen und Anleitung viele wissenschaftliche Einrichtungen Jenas – beispielsweise Botanischer Garten, Mineralogische Sammlung und Universitätsbibliothek – wichtige Impulse erhielten. Er war es auch, der unter anderem Friedrich Schiller nach Jena berufen ließ. Ab 1794 fanden beide zu ihrem produktiven Schaffensbund, der nicht nur in eine Genrediskussion, die zum Balladenjahr 1797 führt, sondern auch in die Entstehung epochebildender theoretischer und literarischer Texte mündet.

Heute ist Jena vor allem Zentrum der Hochtechnologie. 1846 eröffnete Carl Zeiss seine erste Optische Werkstatt. Die kongeniale Partnerschaft mit Ernst Abbe und später auch Otto Schott bildete die Basis für die bis heute prosperierende feinmechanisch-optische Industrie. Die bahnbrechende Entstehungsgeschichte der Zeiss-Mikroskope kann derzeit im Optischen Museum nachvollzogen werden.
Das stetig sich befruchtende Nebeneinander von Universität und Industrie schlägt sich auch im Stadtbild nieder. Das Zeiss-Planetarium Jena, das Phyletische Museum, das Ernst-Haeckel-Haus und das 1907 erbaute Hauptgebäude der Universität sind heute ebenso Wahrzeichen der Stadt wie das Collegium Jenense – Gründungsort der Universität – das Historische Rathaus oder die Stadtkirche St. Michael zu Jena.

Jena zählt heute mehr als 105.000 Einwohner. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die ansässige Industrie wie Carl Zeiss AG, JENOPTIK AG, SCHOTT JENAer GLAS GmbH, und eine Vielzahl von High-Tech-Unternehmen sowie erstklassische Forschungseinrichtungen bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zum Wissenschaftszentrum und zur Technologieregion par excellence.

Nicht zuletzt der große, idyllische zentrumsnahe Paradies-Park macht Jena im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Paradies: für Einheimische, Zugezogene und natürlich auch für Gäste und Touristen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

JenaKulturParadies ©JenaKultur, A. Hub

JenaKulturParadies mit Modellcharakter

Seit 2005 vereint der städtische Eigenbetrieb JenaKultur alle Kultureinrichtungen sowie den Tourismus unter einem Dach. Das Besondere an der Jenaer Konstruktion ist – verglichen mit anderen Kulturbetrieben – die Bewilligung eines städtischen Zuschusses jeweils für mehrere Jahre per Stadtratsbeschluss. Synergien entstehen durch eine gemeinsame strategische Ausrichtung und die Zentralisierung von parallelen bzw. Querschnittsaufgaben (bspw. Finanzen, Personal, Marketing). Diese Struktur gepaart mit der Planungssicherheit über einen längeren Zeitraum hat inzwischen Modellcharakter und sichert die Kulturarbeit finanziell und organisatorisch ab, ohne die Kreativität und Flexibilität der Einrichtungen einzuschränken. Die Erfolge sprechen für sich: erstklassige Klassik, Rock- und Jazzkonzerte, hochkarätige Ausstellungen sowie vielseitige und umfangreiche kulturtouristische- und Weiterbildungsangebote für Jung und Alt.

Synergien schaffen und Kompetenzen bündeln

Strategischer Kopf des Unternehmens ist die Werkleitung. Die Kaufmännische Abteilung mit den Teilbereichen Buchhaltung/Controlling und Personal/Organisation managt alle finanziellen und personellen Angelegenheiten des Eigenbetriebes.

Jenaer Kulturmarken stärken statt schwächen

Die Ernst-Abbe-Bücherei Jena (1896 gegründet) ist eine der ältesten Kultureinrichtungen der Stadt. Mit mehr als einer Million Entleihungen jährlich erreicht die Stadtbibliothek fortwährend ein hervorragendes Ausleihergebnis. Die Jenaer Philharmonie, Thüringens größtes Konzertorchester, feierte 2014 bereits 80-jähriges Bestehen. Die Jena Tourist-Information als zentrale Vertriebseinheit bietet Gästen und Bewohnern Jenas kompetente Information und Beratung. Die KulturArena Jena, eines der wichtigsten Sommerfestivals in den neuen Bundesländern, lockt jährlich 70.000 Besucher in das zentral gelegene Arenarund und lud 2016 bereits zum 25. Mal zu Theater, Konzerten, Filmen und Kinderveranstaltungen ein. Die Musik- und Kunstschule Jena als außerschulische Bildungseinrichtung mit umfassendem Angebot im musischen und künstlerischen Bereich besuchen mehr als 2.000 Schüler, im Alter von 3 Monaten bis über 60 Jahren. Die Städtischen Museen Jena begrüßen jährlich etwa 35.000 Besucher. In den drei Teilbereichen Stadtmuseum, Kunstsammlung und Romantikerhaus werden neben Dauerausstellungen auch regelmäßig hochkarätige Sonderausstellungen präsentiert. Die Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtung Volkshochschule Jena blickt auf eine über 90-jährige Geschichte zurück. 90 KursleiterInnen bieten an verschiedenen Standorten in Jena etwa 900 Kurse und Einzelveranstaltungen an. Fast 20.000 Unterrichtseinheiten decken die Fachbereiche Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Beruf, Sprachen und Grundbildung ab.
Im Auftrag der Stadt Jena nimmt JenaKultur darüber hinaus die Denkmal- und Kunstförderung, die Betreuung von Kulturpreisen und Stipendien sowie die Kulturförderung wahr.

Weitere Informationen zum städtischen Eigenbetrieb JenaKultur:

Ernst-Abbe-Bücherei Jena ©JenaKultur, Foto: Andreas Hub

Die Jenaer Stadtbibliothek, gegründet 1896 und 1937 nach ihrem Gründer benannt, ist eine der ältesten Kultureinrichtungen Jenas. Sie steht als lebendiges und kundenfreundliches Bildungs- und Kulturzentrum mit einem aktuellen und attraktiven Medienbestand allen Jenensern und ihren Gästen zur Verfügung. Mit ihrem Service setzt sie Maßstäbe und ist damit Vorreiter in Thüringen. Ausstellungen, Vorleseprojekte und Lesungen, wie der Jenaer Lesemarathon, und vieles mehr gehören zum festen Programm der Bibliothek.

2005 erhielt die Ernst-Abbe-Bücherei (EAB) den Thüringer Bibliothekspreis.

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