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Die Ballgäste gerieten schier aus dem Häuschen

Hans Lehmann über den Philharmonieball der Saison 2015-2016 am 13. Februar 2016 im Jenaer Volkshaus

Neuentdeckte junge Diva, Orchester und Tänzer in Hochform

Was hat man nicht schon alles an originellen Programmen auf den Philharmoniebällen erleben dürfen, doch mit „Singing and Swinging on Brodway!“ setzte GMD Marc ein unverwechselbares Zeichen, wo sich von Nummer zu Nummer der Jubel im Saal steigerte.

Mit „Slaughter on 10th Avenue“, Jazzballet aus „On your toes“ von Richard Rodgers wurden orchestral die Vokabeln aus Jazz, Swing und anderen Metiers buchstabiert ehe Christof Reiff als Solist das Concerto for Clarinet & Jazzorchestra aus der Feder von Artie Shaw -einst neben Beny Goodman berühmtester Jazzklarinettisten Amerikas- für Jena aus der Taufe hob. Einfach toll bis in höchste Lagen.
Doch was dann folgte, ließ bereits alles Kommende ahnen. Das Corps des Tanztheaters Jena wirbelte die Quadrille aus „Can-Can“ von Porter über das Parkett, sozusagen die Ouvertüre für nachfolgende Szenerien. Die junge Sopranistin Johanna Spantzel gab in diesem Rahmen ihr Debut: In Jena geboren –unter anderem einst aktiv im Tanztheater- nun in Berlin bestens ausgebildete Musicalspezialistin. Im Zusammenwirken mit dem Orchester passte einfach alles zusammen, stimmlich und gestisch.

Das Publikum geriet förmlich aus dem Häuschen. Ob mit Titeln von Gershwin, Rodgers oder Jerome Kern, bei „Blue Moon“ vom Tanztheater trefflich illustriert. Da mussten auch besinnlichere Klänge her, um für innere Beruhigung zu sorgen und neue Spannung aufzubauen. Es gelang Marc Tardue trefflich mit Gershwins „Lullaby for strings“ einschließlich der bis an die Volkhausdecke sich aufschwingenden Cellotöne.
Überhaupt, an diesem Abend wirkten alle Stimmregister des Orchesters wie aus einem Guss im nichtalltäglichen genretypischen Sound einschließlich virtuosem Schlagwerk. „Der Karusell Walzer“ von Richard Rodgers öffnete das Parkett für das Publikum.

Doch was wären Philharmoniebälle ohne den Mitternachtscocktail mit dem Jenaer Tanztheater. Vier Nummern und ein Beweis dafür, dass hier höchst professionelle Arbeit, ja Ballettkunst vom Feinsten offeriert wird: Humorige Präsenz von Schaufensterpuppen, ein 'Pas de deux', und eine Gruppennummer. Neumitglied Ahmad Naser Alkhateeb, aus Damaskus stammend, gab sein Debut mit einem beeindruckenden Solo. Kein Wunder, dass Intendant Daniel Kernchen am Ende Manuela Schwarz mit einem Riesenblumenbukett ehrte, denn was sie in Jena geschaffen hat, es würde manchem Theaterhaus gut zu Gesicht stehen.

Danach tanzten die Ballgäste in den Sälen des ausverkauften Volkshauses fleißig weiter bis in die Morgenstunden. Fürwahr, mit Blick über den „großen Teich“, ein völlig neue Akzente setzender Philharmonieball.

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