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Jonas Zipf (Werkleiter)
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Thüringer Erklärung der Vielen

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt – Erklärung vom 1. Februar 2019

Fotomotiv Thüringer Erklärung der Vielen Fotomotiv Thüringer Erklärung der Vielen ©Candy Welz

Als Aktive der Thüringer Kulturlandschaft teilen wir ein faktisch fundiertes und gegenwartsrelevantes Verständnis unserer Geschichte. Goethes Weimar und Himmlers Buchenwald sind konkret und symbolisch Koordinaten unserer Auseinandersetzung und kritischen Selbstvergewisserung.

Vor dem Hintergrund der Jubiläen zur Verfassung der Weimarer Republik, der Gründung des Bauhauses und des Mauerfalls begreifen wir die demokratischen Errungenschaften unserer Gesellschaft als außergewöhnliche und verteidigungswerte Formen individueller und gemeinschaftlicher Freiheit und Teilhabe.

Ohne aufgeklärtes Geschichtsbewusstsein keine menschenwürdige Zukunft.

Die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, im Sinne der Unabhängigkeit von ideologischer, religiöser und staatlicher Beeinflussung, im Sinne öffentlicher Wahrnehmbarkeit und Wirkung, im Sinne geistiger Vielfalt, bilden die Grundlage unserer Arbeit und eines der wichtigsten Fundamente demokratischer Kultur.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der sich die Interessen unterschiedlichster Gruppierungen und Individuen verknüpfen oder gegenüberstehen. Dabei geht es um die Belange aller! Demokratie wird jedoch nur durch gegenseitigen Respekt und die Anerkennung der unteilbaren Würde des Menschen zur lebbaren Qualität. Kunst und Kultur fördern die Differenziertheit und den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens.

Ohne Respekt keine Toleranz. Ohne Toleranz keine Gemeinsamkeit.

Rechtsextreme Bewegungen, die sich europaweit ausprägen und auch in der Bundesrepublik politische Wirkung entfalten, stehen diesen demokratischen Positionen konträr und destruktiv gegenüber. Auch in Thüringen versuchen sie mit ausgrenzenden Ideologien und ethnisch-nationalistischen Visionen der Ungleichwertigkeit demokratische Werte umzudeuten.

Wir als Unterzeichnende der Thüringer Theater, Orchester, Kunst- und Kultureinrichtungen stellen uns diesen Tendenzen mit klarer Haltung entgegen:

  • Alle Unterzeichnenden handeln im Sinne einer humanistischen und weltoffenen Auffassung von Kunst und Kultur.
  • Alle Unterzeichnenden verbinden sich solidarisch mit Menschen, die durch rechtsextreme Angriffe diffamiert und diskriminiert werden.
  • Alle Unterzeichnenden setzen ihre künstlerische und kulturelle Arbeit für eine freiheitliche Entwicklung unserer Gesellschaft ein.

Kunst und Kultur sind frei.

Erklärung der Vielen – Selbstverpflichtung

  1. Die Unterzeichnenden erklären sich bereit, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation unter Mitarbeiter*innen, Ensemblemitgliedern, Kurator*innen, Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und zur Diskussion zu stellen.
  2. Die Erklärung wird auf der Internetseite, als Aushang im Foyer uvm. veröffentlicht.
  3. Die unterzeichnenden Kultureinrichtungen werden auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht. Eine Verlinkung ist gewünscht.
  4. Die golden-glitzernde Rettungsdecke, das Symbol der Vielen, soll je nach Corporate Design der Einrichtung Anwendung im Zusammenhang mit der Erklärung finden – ob als Fahne, Layout-Hintergrund, als Icon oder golden-glänzend hinterlegte Schrift.
  5. Die Unterzeichnenden bereiten Veranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der Erklärung vor, die Termine werden gemeinsam über www.dievielen.de kommuniziert.
  6. Neben den unterzeichnenden Kultureinrichtungen können ab dem Tag der Veröffentlichung auch Einzelpersonen und Künstler*innengruppen ihre Zustimmung als Unterstützende erklären.
  7. Die unterzeichnenden Einrichtungen beteiligen sich aktiv an einer bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen, Dialogforen sowie der Mobilisierung zu einer "Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Kunst und Kultur sind frei!" am 19. Mai 2019.
  8. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kulturein- richtungen und Akteur*innen der Künste, die durch rechtsextreme Hetze und Schmähungen unter Druck gesetzt werden.

Unterzeichner*innen zum 1. Februar 2019

ACHAVA Festspiele Thüringen
Martin Kranz, Intendant und Künstlerischer Leiter

Circus MoMoLo
Friedemann Ziepert, Leiter
Nele Asche, Koordinationsteam

Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH – Staatstheater Thüringen
Hasko Weber, Generalintendant und Geschäftsführer
Sabine Rühl, Geschäftsführerin
Beate Seidel, Chefdramaturgin
Hans-Georg Wegner, Operndirektor
Nils Kretschmer, Orchesterdirektor

Eigenbetrieb "Jugend-, Kultur- und Bildungszentrum Volkshochschule/Weimar"
Ulrich Dillmann, Leiter

Förderverein jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e. V.
Pfarrer i.R. Ricklef Münnich, Vorsitzender

Gleis1 GmbH
Thomas Sperling, Geschäftsführer

JenaKultur
Jonas Zipf, Werkleiter
Thomas Vogl, stellv. Werkleiter
Carsten Müller, stellv. Werkleiter
Birgit Liebold, Stabsstelle Unternehmenskommunikation

JenaKultur | Ernst-Abbe-Bücherei
Katja Müller, Leiterin

JenaKultur | Jenaer Philharmonie
Ina Holthaus, Leiterin Orchester- und Chorbüro

JenaKultur | Musik- und Kunstschule
Katja Hohmann, Verwaltung

JenaKultur | Städtische Museen Jena
Dr. Ulf Häder, Direktor

JenaKultur | Tourismus
Cindy Möstl, Teamleiterin

JenaKultur | Volkshochschule Jena
Gudrun Luck, Leiterin

Kassablanca Gleis 1 e. V.
Alf-Karsten Heinecke, Geschäftsführender Vorsitzender

Klassik Stiftung Weimar
Hellmut Seemann, Präsident

Kulturrat Thüringen e. V.
Jörg Dietrich, Geschäftsführer

Kunstfest Weimar
Rolf C. Hemke, Künstlerischer Leiter

Landestheater Eisenach
Andris Plucis, Künstlerischer Leiter

Meininger Staatstheater
Ansgar Haag, Intendant / Künstlerische Leitung
Karolin Loh, Verwaltungsdirektorin / Kaufmännische Leitung

Other Music Academy e.V.
Dr. Alan Bern, Vorsitzender / künstlerischer Leiter OMA e.V.
Katrin Füllsack, stellvertretende Vorsitzende
Andreas Schmitges, Schatzmeister OMA e.V./ Kurator Yiddish Summer Weimar

stellwerk weimar e.V. - junges Theater
Kathrin Schremb, Theaterleiterin

Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Prof. Dr. Volkhard Knigge, Stiftungsdirektor

Theater Erfurt
Guy Montavon, Generalintendant

Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Daniel Klajner, Intendant
Grit Reichelt, Verwaltungsdirektorin
Anette Leistenschneider, Operndirektorin

Theaterhaus Jena gGmbH
Heike Faude, Kaufmännische Geschäftsführung
Walter Bart, Künstlerischer Geschäftsführer

Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
Michaela Barchevitch, geschäftsführende Intendantin

Thüringer Landestheater Rudolstadt / Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt
Steffen Mensching, Intendant

TPT Theater und Philharmonie Thüringen GmbH
Volker Arnold, Kaufmännischer Direktor
Kay Kuntze, Künstlerischer Geschäftsführer/Generalintendant

Vogtland Philharmonie
GMD Stefan Fraas, Intendant

Weimarer Republik e. V.
Stephan Zänker, Geschäftsführer

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