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E. R. – Portrait eines Vergessenen. Eine performative Spurensuche zu Eduard Rosenthal

Konzept, Recherche & Regie: Anke Heelemann
mit Markus Fennert

Ein Projekt im Rahmen des Botho-Graef-Kunstpreises 2018.
»Erkundungsbohrungen – Ein dezentrales Denkmal für Eduard Rosenthal« von Horst Hoheisel & Andreas Knitz

Nach mehreren ungewöhnlichen Zeitreisen durch verschiedene Stadtquartiere in Weimar und Jena, zuletzt "Ich sehe was..." – Eine inszenierte Stadt(teil)erkundung durch Jena-Lobeda, 2019, initiieren die Künstlerin Anke Heelemann und der Schauspieler Markus Fennert nun eine gemeinsam inszenierte Spurensuche, um das Portrait eines Vergessenen zu zeichnen.

Der Schauspieler Markus Fennert blickt bei der Stadtführung "E.R. - Eine performative Suche nach Eduard Rosenthal" durch das Bohrloch des dezentralen Denkmal für Eduard Rosenthal im Volkshaus Jena ©Fotomontage: Anke Heelemann, Quelle: Henriette Kriese

Eduard Rosenthal hatte zahlreiche Wirkungsstätten in Jena und Thüringen. Die Nationalsozialisten haben ihn auf Grund seiner jüdischen Herkunft für lange Zeit aus dem Gedächtnis gelöscht. Nun wird der Demokrat, Menschenfreund und Verfassungsvater an fünf Orten seines Wirkens in Jena, Weimar und Erfurt mit einem dezentralen Denkmal gewürdigt. Der städtische Botho-Graef-Kunstpreis widmete sich Rosenthal in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena in seiner zehnten Auslobung.
Bei den daraus als Sieger hervorgegangenen »Erkundungsbohrungen« von Horst Hoheisel und Andreas Knitz ist die Suche nach der Erinnerung und dem Wirken Rosenthals zentral. Anlässlich der Einweihung der drei Jenaer Denkmalstandorte am 24. September 2020 wird die Stadt zur Bühne für ein bewegtes Portrait und das Suchen, Bohren und Nachforschen aufgegriffen. Zwischen Universitätshauptgebäude, Volkshaus und der Villa Rosenthal inszeniert die Künstlerin Anke Heelemann eine performative Spurensuche zu Eduard Rosenthal. Man darf sich auf ein ungewöhnliches Wiedersehen und Kennenlernen dieser vergessen gemachten Persönlichkeit um die Jahrhundertwende freuen.

Die theaterinszenierte Führung lädt ein zu einer unterhaltsamen und eigenwilligen Entdeckungsreise in eine Stadt, die man glaubt zu kennen, die aber ohne Eduard Rosenthal nicht die heutige wäre. Aus der Perspektive E. R.s schärfen die Teilnehmer*innen den Blick und setzen mit historischen Bildabgleichen neue Fixpunkte. Wir markieren Spuren und eindringliche Wendepunkte, lassen Verschwundenes wieder auferstehen. Wir hören den Zeitgeist jener Jahre und tauchen in Akten und Bücher ein, um Vergessenes und Verdrängtes zu bergen. Zum Ende lockt sogar die Oase vor den Toren der Stadt, kurz nach dem Paradies.

Ausgestattet mit allerlei Werkzeug und angeleitet durch den Schauspieler Markus Fennert, begeben sich die Teilnehmer*innen auf eine Zeitreise mit viel Witz und Charme zwischen dem Hier und Jetzt, historischen Tatsachen, vagen Versatzstücken und dem Unscheinbaren – und werden dabei selbst zu Spurensucher*innen.

Der Vorverkauf für die fünf Aufführungen Ende September und Anfang Oktober startet am 17.08.2020. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Termine

So 27.09. / Fr 02.10. / So 04.10. / Sa 10.10. / So 11.10.
Treffpunkt jeweils 15 Uhr
Haupteingang Universitätshauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1 | 07743 Jena

www.eduard-rosenthal.de/tour

Weitere Informationen:

Dauer: ca. 2,5 h
Tickets: 18 €, ermäßigt 9 €

Frühzeitige Buchung sowie dem Wetter entsprechende Kleidung und bequemes Schuhwerk werden empfohlen. Endpunkt der Tour ist die Villa Rosenthal Jena.

Vorverkauf: Jena Tourist-Information
Markt 16 | 07743 Jena
Tel. 03641 49-8050

Online-Verkauf www.jena.de/tickets; Restkarten sind ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Tickets
Eintrittskarten

Hotline +49 3641 49-8060

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