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DER KLANG VON JENA № 1

Samstag, 07. November 2020 | Sonntag, 08. November 2020 | Verschiedene Orte im Stadtgebiet

"Die Stille hören" – Vielstimmiges Angebot rund um das Thema "Stille" beim KLANG VON JENA

Wie klingt eigentlich Jena? Hat die Stadt einen eigenen Sound? Darauf sucht DER KLANG VON JENA Antworten und tönt in dieser Spielzeit als Dreiklang mit den Schwerpunkten Stille, Philharmonie und Stadt. "Die Stille hören" bildet den Ausgangspunkt, um Jenas Klänge wahrzunehmen und ist der Versuch, die verschiedenen Facetten der Stille erfahrbar zu machen. Am Wochenende des 7. und 8. Novembers lädt die Jenaer Philharmonie gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern an verschiedenen Orten in der Stadt dazu ein, die Stille als ästhetischen, kontemplativen, aber auch als politischen Ort zu erleben.

Dabei kann aus einem vielstimmigen Angebot ausgewählt werden:

Panorama von Jena mit Sound-Symbol ©JenaKultur, C. Häcker

Das Sinfoniekonzert am Samstag, 7. November um 20:00 Uhr und Sonntag, 8. November um 17:00 Uhr im Volkshaus zeigt, wie Komponisten des 20. Jahrhunderts mit dem Thema Stille umgehen und stimmt ein auf den "Klang der Stolpersteine", der Aktion Jenaer Bürger gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, der am 9. November
ab 17:45 Uhr in Jena vielfältig zu hören sein wird.

Unter der musikalischen Leitung von Roland Kluttig, Chefdirigent der Grazer Philharmoniker und der Oper Graz, spielt die Jenaer Philharmonie "The Unanswered Question" von Charles Ives, der mit dieser Komposition auf seine Weise das Tor zur Stille öffnet und den musikalischen Raum im simultanen Über- und Gegeneinandersetzen dreier musikalischer Schichten weitet. Solist in Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre für Violine und Streichorchester ist Jenas Erster Konzertmeister Marius Sima. Hartmanns Komposition entstand 1939 in den ersten Monaten des Zweiten Weltkriegs und war zunächst als eine Art Requiem geplant mit dem Titel „Musik der Trauer“. In einer reinen Orchesterfassung erklingt dann das Lied "Dona Dona" der jüdischen Künstler Aaron Zeitlin (Text) und Sholom Secunda (Melodie), das die Situation der Juden in der Zeit des Dritten Reichs reflektiert und auch am 9. November an allen Stolpersteinen in Jena zu hören ist und diese miteinander verbindet. Anstelle des ursprünglich geplanten Melodrams "Ein Überlebender aus Warschau" von Arnold Schönberg spielt das Orchester am Ende des Programms seine 2. Kammersinfonie, deren Komposition er nach seiner Flucht vor den Nazis im amerikanischen Exil abschloss. Gespannt sein darf man auf die Interpretation von John Cages berühmtester Komposition, dem stillen Stück "4’33’’" mit Mitgliedern der Chöre der Jenaer Philharmonie (einmalig beim Konzert am 8. November).

Tickets für die beiden Konzerte sind ausschließlich im Vorverkauf über die Jena Tourist-Information (Tel. 03641 49-8050 | tickets@jena.de) erhältlich. Der Ticketverkauf an der Tageskasse sowie der Onlinevorverkauf werden bis auf Weiteres ausgesetzt.

Unter Vorlage der thoska bzw. der MKS-Card bekommen Studierende der FSU und EAH sowie Schüler*innen der MKS Jena in der Jena Tourist-Information ohne weitere Zuzahlung ihr Kulturticket.

In der Friedenskirche erklingt von Samstag, 7. November, 20:00 Uhr bis Sonntag, 8. November, 16:00 Uhr das längste Orgelstück der Welt. "ORGAN²/ASLSP" – das Kürzel ASLSP steht für "As SLow aS Possible" ("so langsam wie möglich") – des amerikanischen Avantgarde-Komponisten John Cage wurde 1987 bei seiner Uraufführung innerhalb von 29 Minuten gespielt. Doch da gibt es ein "noch langsamer". In Jena zum Beispiel wird nun passend zum Jahr 2020 eine 20-stündige Version zu hören sein. Kirchenmusikdirektor Martin Meier wird sich in Kooperation mit Professor Martin Sturm und dessen Orgelklasse an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie zahlreichen Kantoren aus Thüringen dieser Herausforderung stellen. Abgerundet wird das Projekt durch eine Werkeinführung, eine Lesung und einen Gottesdienst.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Genaue Informationen zum Programm, Uhrzeiten und Veranstaltungsorten finden Sie hier.

Innerhalb des Vormittagsprogramms unter dem Motto Anstiftungen zum Hören, Denken und Spielen finden am Sonntag, 8. November interessante Vorträge mit musikalischen Beiträgen in der Rathausdiele statt: Um 11:00 Uhr gilt es im Vortrag von Prof. Dr. Rainer O. Neugebauer mehr zu erfahren über John Cage und das Paradoxon die Stille zu komponieren und um 12:00 Uhr gibt Orlando Guntinas-Lichius, Leiter der HNO-Klinik am Uniklinikum Jena, einen wissenschaftlichen Einblick in den Krankheitsverlauf von Beethovens Schwerhörigkeit bis zur Taubheit und zeigt auf, wie man heute – 250 Jahre nach Beethovens Geburt – mit dieser Krankheit umgeht.

Zahlreiche Workshops für Groß und Klein im Volkshaus, in der ehemaligen Augenklinik, der Museumswerkstatt der Städtischen Museen Jena und der Orientierung Jena laden ein zum Erzählen, Hören, Malen, Theaterspielen und zur Meditation. Eine Anmeldung zu den Workshops ist über die Webseite der Jenaer Philharmonie erforderlich.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Genaue Informationen zum Programm, Uhrzeiten und Veranstaltungsorten finden Sie hier.

Das Kino am Markt präsentiert am Sonntag. 8. November um 14:00 Uhr das Filmporträt "John Cage – Journeys in Sound" von Allan Miller und Paul Smaczny, das beim 49. International Television Festival Golden Prague 2012 mit dem Preis für die beste Dokumentation ausgezeichnet wurde. Um 20:00 Uhr erzählt der Spielfilm "Jenseits der Stille" von Caroline Link die Geschichte von Lara (Tatjana Trieb, Sylvie Testud), die als Tochter von Gehörlosen aufwächst und – selbst hörend – eine große Liebe für Musik und speziell zur Klarinette entwickelt, was zu Spannungen und Konflikten in der Familie führt.
Der Eintritt zum Filmporträt um 14:00 Uhr ist kostenfrei.
Online-Tickets für den Spielfilm um 20:00 Uhr können Sie auf der Seite des Kinos am Markt erwerben.

Auch die Sonntagabendandacht am 8. November um 18:00 Uhr in der Stadtkirche St. Michael befasst sich passend zum Thema mit der Stille und wird dabei musikalisch von Schüler*innen der Musik- und Kunstschule Jena unterstützt.
Der Eintritt ist kostenfrei (Kollekte erbeten).

Künstlerischer Leiter DER KLANG VON JENA

Dr. Philipp Schäffler

Exklusivpartner

Stadtwerke Jena

Kooperationspartner

Christliches Gymnasium Jena
Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Jena
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Kino am Markt
– Christian Pfeil und Daniel Krischker GbR
Klang der Stolpersteine – Eine Aktion Jenaer Bürger gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus
Kunstsammlung Jena – Eine Einrichtung von JenaKultur
Missionarinnen Christi – Eine Schwesterngemeinschaft in der katholischen Kirche
Musik- und Kunstschule Jena – Eine Einrichtung von JenaKultur

Tickets
Eintrittskarten

Hotline +49 3641 49-8060

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