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Kein Schlussstrich! Jena und der NSU-Komplex

Detailaufnahme von geschreddertem Papier mit Wort-Bild-Marke Kein Schlussstrich  ©JenaKultur, skop
Detailaufnahme von geschreddertem Papier  ©Sigmund on Unsplash

Eine stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung

Über zehn Jahre nach dem öffentlichen Bekanntwerden des sog. "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) sind viele Fragen offen, viele Wunden ohne Aussicht auf Heilung. Die Haupttäter:innen kamen von hier und es war 2021 endlich an der Zeit, die stadtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem rechten Terror, mit Rassismus, mit Diskriminierung und mit der Bedrohung Andersdenkender zu intensivieren. Es war an der Zeit, die Opfer und Betroffenen sichtbarer werden zu lassen. Es war an der Zeit, sie in ihrem Kampf gegen die Ursachen von Ausgrenzung, Hass und Gewalt an der Seite von diversen Bürgerinitiativen zu würdigen und zu stärken.

Auf Initiative der Stadt Jena, von JenaKultur, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft wurden im Sommer und Herbst 2021 in mehreren Etappen, in über 70 Veranstaltungen unterschiedlichster Genres zwischen Juni bis November und gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Aktivist:innen, Wissenschaftler:innen und Künstler:innen die historischen Wurzeln aufgearbeitet. Aus diesem Anlass wurde ein Arbeitskreis der beteiligten zivilgesellschaftlichen Akteure gebildet, der Schwerpunkte und Ziele der Kooperation in einer Stellungnahme formulierte und seine Arbeit auch über das Jahr 2021 hinaus fortsetzt.

Rassismus vergiftet jede demokratische Gesellschaft. Rassismus ist tödlich, überall und immer wieder.

Sowohl im Laufe des bundesweiten Projektes als auch innerhalb der stadtgesellschaftlichen Aktivitäten wurden Formate erarbeitet, die bestehen bleiben und – kulturell, wissenschaftlich und politisch – eine neue Gedenkkultur etablieren wollen. Diese haben wir hier zusammen getragen und wir werden den Fundus stetig erweitern. Denn die Forderung und Mahnung bleibt: Kein Schlussstrich!

Rückblick & Laufende Projekte

Über 70 Veranstaltungen bildeten 2021 das umfangreiche Programm mit Ausstellungen, Site-Specific-Arbeiten, Podien, Diskussionen, Workshops, Lesungen, Vorträge und vielem mehr. Ein Rückblick auf die Etappen und Veranstaltungen.

>> Zur Retrospektive 2021

Auch wenn die Veranstaltungsreihe im November 2021 beendet wurde: Die Auseinandersetzung geht weiter. Im Laufe des Projektes wurden politische Weichen gestellt und Netzwerke geknüpft, und es wurden Formate erarbeitet, die bestehen bleiben.

>> Zum digitalen Archiv

Ausstellung

Person hält Schild vors Gesicht, auf dem steht "Kein Bock auf Nazis. Diese Stadt hat Nazis satt!"

Der Weg in den "Untergrund"

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Ausstellung

Fotografie von Demonstrierenden

"Offener Prozess" digital

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Stadtrundgang

NSU-Mahnmal vor der JG Stadtmitte Jena

Angstzonen und Schutzräume. Ein Rundgang

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Stadtrundgang

Antje Schupp Portrait

Audiovisueller Walk "(Un)Sichtbare Spuren"

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Enver-Şimşek-Platz

Straßenschild "Enver-Simsek-Platz" in Jena-Winzerla

Gedenken an die NSU-Opfer in Jena-Winzerla

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