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Buchveröffentlichung : Rassismus. Macht. Vergessen.

Von München über den NSU bis Hanau: Symbolische und materielle Kämpfe entlang rechten Terrors.

Cover des Buchs "Rassimus.Macht.Widerstand" ©transcript Verlag

Wie weit und umkämpft war dieser Weg? Von der Entpolitisierung des Oktoberfestattentats 1980 über die Verdächtigungen der Opferangehörigen des sogenannten NSU in den 2000ern bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung der Familien der Getöteten des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau 2020. Erst jetzt scheint sich eine längst überfällige gesamtgesellschaftliche Debatte in Bewegung zu setzen: über mangelnde Repräsentation, mahnende Erinnerung und sich verändernde Gedenkkultur, über strukturellen Rassismus und Behördenblindheit gegenüber Menschen, die sich längst nicht mehr als Teil einer Gesellschaft fühlen.

Die Beitragenden des Bandes setzen sich mit Rassismus, Rechtsextremismus und Erinnerungskultur auseinander und gehen vor allem der Frage nach, wo der Kampf gegen rechten Terror und seinen gesellschaftlichen Nährboden heute steht. 

Rassismus. Macht. Vergessen.
Onur Suzan Nobrega, Matthias Quent, Jonas Zipf (Hrsg.)
transcript-Verlag
432 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5863-7
19,90 €

Open Access

Der Band erscheint im Rahmen von »Kein Schlussstrich!«, einem bundesweiten Projekt des Licht ins Dunkel e.V.
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Podiumsgespräch zur Buchpremiere am Freitag, 22. Oktober 2021, 20 Uhr

Rassismus. Macht. Vergessen.
Von München über den NSU bis Hanau: Symbolische und materielle Kämpfe entlang rechten Terrors

mit Dr. Onur Suzan Nobrega (Co-Herausgeber:in des Buches "Rassismus.Macht.Vergessen", Soziolog:in, Goethe-Universität Frankfurt am Main),  Elif Kubaşık (Witwe des vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık, Dortmund), Esther Dischereit (politische Essayist:in, Berlin), Gözde Saçıak (Politikwissenschaftler:in, Frankfurt am Main)

Herausgeber:innen

Onur Suzan Nobrega (PhD) promovierte am Goldsmiths, University of London in Media and Cultural Studies. Sie arbeitet seit 2016 im Institut für Soziologie mit den Schwerpunkten Kultur und Migration sowie Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2008 ist sie international in der Lehre und Forschung tätig und arbeitet transdisziplinär in der Soziologie und den Medien-, Film- und Kulturwissenschaften zu den Themen Rassismus, Kolonialismus und Intersektionalität. 

Matthias Quent (Prof. Dr. phil.) ist Soziologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena sowie Mitglied im Rat des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Rechtsextremismus und -terrorismus. Sein Sachbuch "Deutschland rechts außen" war Spiegel-Bestseller und wurde mit dem Preis "Das politische Buch 2020" ausgezeichnet.

Jonas Zipf arbeitet seit 2016 als Werkleiter von JenaKultur. In seiner Funktion ist der studierte Musik- und Sprechtheaterregisseur der Kulturverantwortliche der Stadt Jena und initiiert Kulturprojekte und stadtgesellschaftliche Prozesse wie »72 Stunden Urban Action Lobeda« oder »Kein Schlussstrich!«, in dessen Trägerverein Licht ins Dunkel e.V. er gemeinsam mit Amelie Deuflhard den Vorstand bildet. Vor diesem Engagement war er als Dramaturg und Schauspieldirektor u.a. am Thalia Teater Hamburg, dem Theaterhaus Jena und dem Staatstheater Darmstadt tätig.

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