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Johannistor und Pulverturm

Johannistor1  ©JenaKultur, A. Hub
Johannistor2  ©JenaKultur, J. Hohmuth, zeitort.de

Stadtmauerensemble und Denkmal mittelalterlicher Wehrarchitektur

  • Früher Teil der mittelalterlichen Wehranlage Jenas, die aus Mauern mit Wehrgang, Gräben, Toren, Ecktürmen und Rondellen bestand
  • Entstehung von Johannistor und Pulverturm zeitgleich mit der beginnenden Befestigung Jenas in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, nachdem die Lobdeburger Jena das Stadtrecht verliehen hatten
  • Laut einer bei Bauarbeiten im Jahr 1816 gefundenen Inschrift wurde das Ensemble 1304 fertiggestellt; erste urkundliche Erwähnung 1305
  • Fünfgeschossige, quadratische Toranlage aus Werkstein
  • Im Erdgeschoss spitzbogige Toröffnungen, die im Inneren in eine kreuzgratgewölbte Halle führen
  • Über dem westlichen Toreingang befindet sich ein Balkon, genannt „Käsekorb“; laut einer Legende sollen hier „besonders zänkische, unzüchtige und diebische Weibsbilder“ zur Schau gestellt worden sein; in Wirklichkeit wohl Ausguck für Torwächter
  • Darüber befindet sich eine Plattform mit Steinbrüstung und Entwässerungsrohren, die an den Ecken mit Wasserspeiern enden
  • Obenauf sitzt ein achteckiger Steinkegel
  • Der größte und stärkste der vier Ecktürme der Stadtmaueranlage
  • Er reicht ca. 14m tief in die Erde
  • Im unteren Drittel befand sich das Verließ, das ca. 6,5m tief war
  • Ab dem 16. Jahrhundert lagerte man hier Pulver, woraus sich der heutige Name ergibt
  • Ein geplanter Abriss 1830 wurde durch eine Bürgerpetition verhindert
  • Name des Johannistores ergibt sich aus der an das Ensemble angrenzenden Johannisvorstadt, die ihren Namen wiederum von der dort stehenden Johanniskirche bekam (heute katholische Kirche oberhalb der Wagnergasse)
  • Das Johannistor war Teil der Wehranlage, besaß aber auch eine handels- und verkehrstechnische Funktion; dort wurde der Handelsverkehr auf der Ost-West-Achse kontrolliert
  • Im Hofraum der Doppeltoranlage siedelte sich Handwerk an
  • Nach dem 30-jährigen Krieg verloren derartige Befestigungsanlagen immer mehr an Bedeutung und wurden im 18. und 19. Jahrhundert umgestaltet oder abgetragen (so z.B. das Saaltor 1844)

  • 1430/31 wurde der Turm umgebaut und erweitert, die Gräben gereinigt und die Mauern verstärkt
  • Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Wassergräben verfüllt
  • 1816 und 1957 erfolgten Reparaturarbeiten
  • 1977/78 kam es zu Konservierungsarbeiten im Zuge der Umgestaltung des gesamten Stadtmauerbereichs zwischen Johannistor und Pulverturm in eine Fußgängerzone
  • 1985 wurde ein Verbindungsgang zum neu errichteten Haus auf der Mauer gebaut (nachdem das alte abgerissen worden war)
  • 2000/01 wurde eine Gesamtsanierung vorgenommen
  • Instandsetzung von Mauerwerk, Witterungsschutz und Oberflächen
  • Gesamtkosten: 1.588.00 DM (umgerechnet knapp 750.000 €)
  • 2010/2011 Erneuerung der oberen Aussichtsplattform des Johannistores
  • 2011 Gründungssicherung des Pulverturmes aufgrund einer kontinuierlich zunehmenden Schrägstellung
  • 2016 Reparatur der Treppe im Pulverturm
  • 2017 Sicherung des durch losen Putzmörtel im Bereich der Fugen beschädigten Mauerwerks am Johannistor
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